Hey, Maker! Wenn du das hier liest, juckt es dich bestimmt in den Fingern, deinen Resin-Figuren endlich Farbe zu verleihen. Raus aus dem eintönigen Grau, rein in etwas Spektakuläres – stimmt's? Keine Sorge, ich hab euch abgedeckt. 😉
Die gute Nachricht: Der Einstieg ist kein Hexenwerk. Spezifische Acrylfarben für den Modellbau, eine ordentliche Grundierung und ein paar gute Pinsel – das ist alles, was ihr braucht. Damit habt ihr bereits 90 % des Weges geschafft, um euren Miniaturen eine unverwechselbare Persönlichkeit zu verleihen.
Dein Einstieg in die Welt der Farbe beginnt hier

Als leidenschaftlicher 3D-Druck-Fan weiß ich genau, wie es sich anfühlt, wenn Wargame-Charaktere oder eigene Kreationen Pinselstrich für Pinselstrich zum Leben erwachen. Dieses finale Detail verwandelt einen gelungenen Druck in ein Stück, auf das man wirklich stolz sein kann.
Mit diesem Einsteiger-Guide räumen wir alle Mythen rund ums Miniaturenbemalen aus dem Weg. Vergiss den Gedanken, dass man besonderes Talent oder ein teures Studio braucht. Braucht man nicht.
Wir konzentrieren uns auf das, was wirklich zählt: einen guten Start hinlegen – und vor allem Spaß haben. Gemeinsam entdecken wir, warum spezielle Modellbaufarben das Spiel verändern und welche Materialien am ersten Tag unbedingt dabei sein müssen.
Mein goldener Tipp: Fang nicht zu kompliziert an. Bleib ruhig, konzentriere dich auf die Grundlagen und feiere jeden kleinen Fortschritt. Ich verspreche euch: Das Gefühl, eure erste Miniatur zu bemalen, vergisst man nie.
Wenn ihr nicht wisst, wo ihr anfangen sollt, schaut euch die Vallejo Miniaturfarben an. Sie sind ein echter Standard in der Szene, extrem beliebt und meiner Erfahrung nach ideal für Einsteiger. Einfach in der Anwendung und mit einer beeindruckenden Farbpalette.
Also, wenn ihr Lust habt – Pinsel raus, wir starten dieses kreative Abenteuer! 🚀
Warum spezielle Acrylfarben euer bester Verbündeter sind

Eine der häufigsten Fragen, die mich erreichen, lautet: „Hey Mr. Resin, kann ich günstige Acrylfarben aus dem Bastelladen für meine Minis verwenden?" Meine Antwort ist immer dieselbe, ohne Umschweife: Wer Ergebnisse will, auf die er stolz sein kann, braucht spezielle Modellbaufarben. Punkt!
Stellt es euch so vor: Es ist wie der Unterschied zwischen löslichem Instantkaffee und frisch gemahlenem Spezialitätenkaffee. Beides ist Kaffee – ja – aber Erlebnis und Ergebnis liegen Welten auseinander.
Miniaturfarben, wie die Vallejo-Sortimente, die ich so schätze, haben zwei entscheidende Eigenschaften: ultrafeiner Pigment und eine hohe Farbdichte.
Die Magie steckt im Pigment
Diese Kombination ist pure Alchemie. Dank der extrem feinen Pigmente lassen sich hauchdünne Schichten auftragen, die perfekt decken – und dabei jedes einzelne Detail bewahren, das ihr mit eurem Resin-Drucker so mühevoll herausgearbeitet habt. Jede Falte, jede Niete, jede Textur – alles bleibt sichtbar und gestochen scharf.
Was ist mit günstigen Bastelfarben? Diese verwenden deutlich gröbere und weniger dichte Pigmente. Beim Auftragen riskieren Sie, feine Details zu „begraben" – das Ergebnis ist eine körnige Textur und ein unschönes Finish. Glauben Sie mir: Das ist der schnellste Weg zur Frustration.
Außerdem sind Modellbaufarben mit der idealen Konsistenz für Pinsel oder Airbrush entwickelt worden, lassen sich hervorragend verdünnen und ihre Farbpaletten sind speziell auf Fantasy-, Science-Fiction- und Historik-Modelle abgestimmt – genau die Welten, die wir lieben.
In hochwertige Farben zu investieren ist keine Ausgabe, sondern eine Abkürzung. Sie sparen sich stundenlange Frustration, Farbschichten, die Sie wieder abtragen müssen, und vor allem werden Sie durch gute Ergebnisse vom ersten Tag an motiviert, weiterzumachen.
Ein Hobby mit enger Verbindung zum 3D-Druck
Der 3D-Druck hat die Spielregeln grundlegend verändert. Interessanterweise zeigen Branchenstudien, dass rund 65 % der neuen Modellbauer mit 3D-gedruckten Miniaturen einsteigen. Das verdeutlicht die enge Verbindung zwischen Drucken und Bemalen.
Genau deshalb ist es so wichtig, Farben zu verwenden, die dem Detailgrad Ihrer Drucke gerecht werden. Schnelltrocknende Acrylfarben wie die Vallejo Xpress Color sind dafür ideal. Wenn Sie mehr erfahren möchten, können Sie hier die aktuellen Trends der Szene entdecken.
Kurz gesagt: Eine gute Farbe zu wählen ist kein Luxus für Profis. Es ist die Grundlage dafür, dass Sie den Prozess genießen und Ihre Minis so aussehen, wie sie es verdienen.
Das Werkzeugset des Miniaturenmalers verstehen
Wenn Sie Ihre ersten Schritte in der Welt der Miniaturenmalerei machen, ist es leicht, sich etwas verloren zu fühlen. Plötzlich hört man Begriffe wie „Base", „Layer", „Wash" oder „Xpress" und hat das Gefühl, eine Fremdsprache zu hören. Keine Sorge – das kennt jeder. Ich versichere Ihnen: Es ist viel einfacher, als es klingt.
Stellen Sie sich vor, jede Farbart ist ein anderes Werkzeug in Ihrer Werkzeugkiste. Sie würden keinen Hammer benutzen, um eine Schraube einzudrehen, oder? Mit Farben verhält es sich genauso. Jedes Fläschchen ist für eine bestimmte Aufgabe konzipiert, und sobald Sie verstehen, wofür es gedacht ist, werden Sie schneller malen und Ergebnisse erzielen, die Sie überraschen werden.
Typen: Base, Layer, Wash, Contrast, Metallics...
Um es anschaulich zu machen, verwenden wir eine Analogie, die für mich perfekt funktioniert: ein Haus bauen.
- Grundfarben (Das Fundament): Diese Farben bilden den Ausgangspunkt. Sie haben eine enorm hohe Pigmentdichte, was bedeutet, dass sie den Grundierer mit einem deckenden, satten Farbton in ein bis zwei dünnen Schichten abdecken. Das perfekte Fundament, auf dem Sie alles Weitere aufbauen.
- Layerfarben (Die Bausteine): Sobald die Basis steht, geht es um Volumen. Layer-Farben sind etwas transparenter als Base-Farben – und das ist gewollt. So lassen sich dünne Schichten über die Grundfarbe auftragen, um nach und nach Lichter und Farbübergänge aufzubauen, Schicht für Schicht.
- Washes (Der Regen): Hier beginnt die eigentliche Magie! Washes sind extrem flüssige Farben, fast wie Tinte. Beim Auftragen fließt die Farbe von selbst in alle Vertiefungen und Ritzen der Miniatur. Wie Regen, der sich in den Mulden sammelt und nahezu automatisch tiefe Schatten erzeugt. Ein unfehlbarer Trick für sofortige Tiefenwirkung!
- Contrast- bzw. Xpress-Farben (Das Fertighaus): Diese Farben sind eine geniale Erfindung – besonders für Einsteiger oder alle, die eine ganze Armee bemalen müssen, ohne ewig Zeit zu haben. Mit einem einzigen Pinselstrich einer Xpress-Farbe erhalten Sie Grundfarbe, Schatten in den Vertiefungen und ein erstes Highlight auf den erhabenen Stellen. Alles in einem!
- Metallicfarben (Das glänzende Finish): Damit eine Rüstung wie Stahl wirkt oder ein Schatz wie Gold glänzt, brauchen Sie Metallicfarben. Sie enthalten winzige Metallpartikel, die das Licht reflektieren und einen überzeugenden Metalliceffekt erzeugen. Das i-Tüpfelchen für Schwerter, Motoren oder Rohre.
Diese fünf Kategorien zu kennen ist der erste große Schritt, um Miniaturen nicht mehr einfach nur zu „bestreichen", sondern sie wirklich zu „bemalen".
Vallejo-Serien für Einsteiger: Model, Game und Xpress Color
Eine Marke, die ich aufgrund ihres hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses besonders für den Einstieg empfehle, ist Vallejo. Damit Sie den Überblick über die verschiedenen Serien behalten, hier ein schneller Spickzettel, welche Serie wann zum Einsatz kommt.
| Farbart | Empfohlene Vallejo-Serie | Hauptfunktion | Ideal für... |
|---|---|---|---|
| Grundfarbe | Game Color (deckende Farben) | Erste Farbe auf den Grundierer auftragen. | Miniatur gleichmäßig und deckend einfärben. |
| Layerfarbe | Model Color / Game Color (transparente Farben) | Lichter und weiche Farbübergänge aufbauen. | Volumen und Realismus der Figur steigern. |
| Wash | Game Wash | Schnell Schatten in Vertiefungen erzeugen. | Details hervorheben und Tiefenwirkung erzielen. |
| „Alles in einem" | Xpress Color | Grundfarbe, Schatten und erstes Highlight in einem Schritt. | Armeen schnell bemalen oder für Einsteiger. |
| Metallic | Metal Color / Game Color (Effektfarben) | Glanz und Reflexion metallischer Oberflächen simulieren. | Rüstungen, Waffen, Motoren, Schmuck. |
Mit dieser Tabelle haben Sie eine klare Orientierungshilfe, um Ihre ersten Farben auszuwählen und ohne Scheu vor Fehlern mit dem Experimentieren zu beginnen.
Natürlich nützen die besten Farben nichts, wenn Sie sie anschließend mit minderwertigen Pinseln auftragen. Wenn Sie von Anfang an alles richtig machen möchten, empfehle ich Ihnen einen Blick in meinen Leitfaden zu den besten Pinseln zum Bemalen von Miniaturen.
Grundausstattung zum Bemalen von Miniaturen

Um mit dem Bemalen Ihrer Miniaturen anzufangen, müssen Sie weder ein Vermögen ausgeben noch ein professionelles Studio zu Hause einrichten. Ganz im Gegenteil! Der Schlüssel – und das sage ich aus eigener Erfahrung – liegt darin, sich einige wenige, aber gute Werkzeuge anzuschaffen, die die Arbeit von Anfang an erleichtern.
Mit einem einfachen, aber gut zusammengestellten Grundset sind Sie bestens gerüstet, um loszulegen und sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Ich sage immer, es kommt auf vier Dinge an: Pinsel, Palette, Wasser und Grundierung. Schauen wir uns jedes davon an.
Pinsel: Ihr wichtigstes Werkzeug
Wenn es einen Bereich gibt, bei dem Sie nicht sparen sollten, dann hier. Ein guter Pinsel entscheidet darüber, ob der Prozess frustrierend oder wirklich Spaß macht. Keine Sorge – Sie brauchen keine Sammlung von fünfzig Pinseln. Mit drei bis vier gut ausgewählten Exemplaren sind Sie für den Einstieg bestens aufgestellt.
Meine Empfehlung für Ihr erstes Pinsel-Set für Miniaturen wäre:
- Ein Detailpinsel (Größe 0 oder 1): Ihr bester Begleiter zum Bemalen von Augen, Nachziehen von Kanten und für jene feinen Details, die eine Miniatur erst lebendig wirken lassen.
- Ein Standardpinsel (Größe 2): Das ist Ihr Arbeitstier. Er wird für Grundierungsschichten und größere Flächen verwendet – und mit Abstand am meisten beansprucht.
- Ein alter Pinsel oder ein Trockenpinsel: Opfern Sie für diese Technik keinen guten Pinsel – das wäre wirklich schade. Ein größerer Pinsel mit bereits auseinandergegangenen Borsten ist genau das Richtige dafür.
Meiner Erfahrung nach nehmen Kolinsky-Marderhaarpinsel deutlich mehr Farbe auf als Synthetikpinsel, was bedeutet, dass Sie weniger oft nachfeuchten müssen und Zeit sparen. Wenn Sie neugierig sind, können Sie hier mehr über Materialien entdecken, die in der Hobby-Welt den Unterschied machen.
Die Nasspalette: Ihre neue Geheimwaffe
Das ist einer jener Tricks, die alles verändern, sobald man sie einmal ausprobiert hat – man fragt sich, wie man je ohne sie ausgekommen ist. Eine Nasspalette ist ein echter Wendepunkt, da sie die Farbe stundenlang frisch und in perfekter Konsistenz hält. Sogar tagelang!
Ganz einfach selbst gemacht! Sie können sich in zwei Minuten eine DIY-Nasspalette basteln. Nehmen Sie einen flachen Behälter (eine gewöhnliche Frischhaltedose eignet sich hervorragend), legen Sie feuchtes Küchenpapier hinein und bedecken Sie es mit einem Stück Backpapier. Fertig! Ihre Nasspalette ist einsatzbereit.
Wasser und Papier: unverzichtbares Zubehör
Neben Pinseln und Palette gibt es noch ein paar Dinge, die Sie wahrscheinlich bereits zu Hause haben und die absolut unverzichtbar sind:
- Zwei Wasserbehälter: Warum zwei? Ganz einfach: einer für das erste „schmutzige" Ausspülen, um die meiste Farbe zu entfernen, und einer mit sauberem Wasser für die abschließende Spülung. So bleiben Ihre Farben rein und Ihre Pinsel halten deutlich länger.
- Küchenpapier: Unverzichtbar. Sie werden es ständig brauchen – zum Trocknen der Pinsel nach dem Reinigen und vor allem zum Abnehmen überschüssiger Farbe, bevor Sie zur Miniatur wechseln.
Grundierung: Das Fundament einer guten Bemalung
Zu guter Letzt, aber genauso wichtig: die Grundierung. Für mich ist die Vallejo Grundierung ein unverzichtbarer Schritt, über den es keine Diskussion gibt. Sie bereitet das Harz vor, damit die Farbe richtig haftet, und schafft eine glatte, gleichmäßige Oberfläche zum Arbeiten.
Sie können sie mit dem Pinsel auftragen, mit der Airbrush für ein besonders feines Ergebnis, oder mit einem Sprühdosen-Primer, wenn Sie mehrere Figuren auf einmal grundieren und Zeit sparen möchten.
Mit diesem „Starter-Set" haben Sie garantiert alles, was Sie brauchen, um kopfüber in die faszinierende Welt der Miniaturenbemalung einzutauchen.
Erste Schritte: Grundierung → Basisbemalung → Washing → Highlighting

Los geht's, Maker! Jetzt ist es endlich an der Zeit, dieser Figur auf Ihrem Tisch Leben einzuhauchen. Keine Sorge, wir steigen nicht gleich in komplizierte Techniken ein. Ich zeige Ihnen eine einfache Schritt-für-Schritt-Methode, mit der Sie schon bei Ihrer ersten Mini von den Ergebnissen begeistert sein werden.
Das ist das Grundprinzip für Miniaturenbemalung für Anfänger. Glauben Sie mir: Sobald Sie es einmal draufhaben, haben Sie eine solide Grundlage für jedes Projekt. Auf geht's!
Schritt 1: Reinigung und Grundierung
Bevor auch nur ein einziger Tropfen Farbe Ihre Figur berührt, waschen Sie sie gründlich ab, um alle Harzreste und Verunreinigungen zu entfernen. Nach dem Trocknen tragen Sie eine dünne, gleichmäßige Schicht Vallejo Grundierung auf. Achtung: Mehrere dünne Schichten sind immer besser als eine dicke Schicht, die die feinen Details verschluckt.
Die Farbe der Grundierung spielt eine wichtige Rolle:
- Schwarz: Ihr bester Freund, wenn Sie tiefe, ausgeprägte Schatten möchten. Kleine Fehler fallen damit weniger auf.
- Weiß: Ideal, wenn Ihre Farben leuchten und mit eigener Strahlkraft erstrahlen sollen.
- Grau: Der Allrounder schlechthin. Ein fantastischer Mittelweg, der mit fast jeder Farbe funktioniert.
Wenn Sie diesen Schritt meistern möchten, lesen Sie unbedingt meinen Artikel über die Grundierung von Miniaturen, in dem ich alle meine Tipps und Tricks verrate.
Schritt 2: Basisbemalung
Wenn die Grundierung getrocknet ist, kommt der spaßige Teil: die Basisbemalung. Nehmen Sie Ihre deckenden Basisfarben und beginnen Sie, die Hauptflächen zu bedecken. Ist die Rüstung metallisch? Dann ran mit der Metallfarbe. Ist der Umhang rot? Dann kommt das Rot dran.
Vergessen Sie jetzt Lichter und Schatten. Ihre einzige Aufgabe ist es, eine saubere, deckende Farbschicht auf jede Partie der Figur aufzutragen. Wenn Sie dafür zwei dünne Schichten brauchen – tragen Sie sie auf!
Schritt 3: Schattierung mit einem Wash
Und jetzt kommt der magische Moment. Nehmen Sie einen Wash (ein dunkler Vallejo Wash ist eine sichere Wahl) und tragen Sie ihn großzügig auf die gerade bemalte Fläche auf. Ohne zu zögern!
Du wirst sehen, wie die Tinte von selbst in Vertiefungen, Risse und Ecken fließt und dabei fast automatisch Schatten erzeugt. Das ist der Trick, der einer Figur in kürzester Zeit Tiefe verleiht. Lassen Sie die Tinte jedoch vollständig trocknen, bevor Sie weitermachen.
Schritt 4: Highlights und Lichtakzente
Sobald der Wash vollständig getrocknet ist, werden Sie feststellen, dass die Grundfarbe deutlich dunkler geworden ist. Jetzt ist es an der Zeit, sie wieder aufzuhellen. Nehmen Sie dieselbe Grundfarbe wie in Schritt 2 und tragen Sie sie erneut auf – diesmal jedoch mit mehr Fingerspitzengefühl.
Bemalen Sie nur die hervorstehenden Bereiche, die flachen Oberflächen und die Kanten, die am meisten Licht abbekommen würden. Lassen Sie die durch den Wash abgedunkelten Bereiche als Schatten stehen. Und voilà! Sie haben gerade Ihren ersten Licht-Schatten-Kontrast geschaffen. Ihre Miniatur hat jetzt Volumen.
Mit diesen vier Schritten haben Sie bereits ein bewährtes Arbeitssystem in der Hand.
Empfohlenes Einsteiger-Set – ohne den Überblick zu verlieren
Sie betreten ein Geschäft – ob stationär oder online – und stehen vor einer schier endlosen Wand voller Farbdosen. Kommt Ihnen das bekannt vor? Das ist die typische Anfänger-Lähmung: der Moment, in dem die schiere Auswahl einen völlig überwältigt. Aber keine Sorge, genau dafür bin ich hier.
Wenn Sie nur eine Sache zum Einstieg kaufen könnten, ist meine Empfehlung eindeutig: Besorgen Sie sich ein gutes Einsteiger-Set. Vergessen Sie am Anfang, einzelne Farben zu kaufen. Diese Sets werden von Experten zusammengestellt und enthalten genau das, was Sie brauchen.
Die Stärke eines guten Einsteiger-Sets
Ich habe viele getestet, aber wenn ich auf eines setzen müsste, wäre es ohne Zweifel das Vallejo Game Color Einführungsset. Es ist kein Zufall, dass es für Einsteiger in dieser Welt zum täglichen Begleiter geworden ist.
Dieses Set ist ein echtes Schweizer Taschenmesser. Es enthält 16 grundlegende Farben, mit denen Sie durch ein wenig Mischen fast jeden erdenklichen Farbton erreichen können. Es sind Primärfarben, Schwarz, Weiß, Hauttöne, Brauntöne und sogar Metallic-Farben dabei. Das ist buchstäblich alles, was Sie für Ihre ersten Miniaturen benötigen.
Tipp von Maker zu Maker: Starten Sie mit einem Set wie diesem. Beim Malen werden Sie schnell merken, welche Farben sich am schnellsten verbrauchen – das sind die, die Sie am häufigsten verwenden. Erst dann macht es Sinn, einzelne Dosen dieser Farbtöne nachzukaufen! Niemand braucht am ersten Tag 200 Farben.
Über das Basis-Set hinaus
Eine weitere großartige Option sind die Malsets für Einsteiger, die bereits ein bisschen von allem mitbringen. Einige enthalten nicht nur Grundfarben, sondern auch einen Wash, damit Sie vom ersten Moment an Schattierungstechniken ausprobieren können.
Der große Vorteil dieser Sets ist, dass sie Ihnen das Nachdenken abnehmen. Jemand hat die Arbeit bereits für Sie erledigt und die vielseitigsten Farben und Farbtypes für den Einstieg ausgewählt.
Und wo wir schon beim Thema Farben sind: Wenn Sie tiefer einsteigen und besser verstehen möchten, wie Sie Farbpaletten erstellen, die Ihre Miniaturen wirklich hervorstechen lassen, schauen Sie sich meinen Artikel über Farbtheorie für Miniaturen an. Er liefert Ihnen eine solide Grundlage, damit Ihre Farbentscheidungen immer für Sie arbeiten.
Fazit: Pinsel in die Hand und Spaß haben!
Damit kommen wir zum Ende des Leitfadens. Wie Sie sehen, ist das Bemalen von Miniaturen viel weniger mysteriös, als es zunächst scheint. Der Schlüssel zum Erfolg liegt nicht in der ruhigen Hand eines Chirurgen, sondern darin, furchtlos loszulegen und vor allem jeden Pinselstrich zu genießen.
Werden Sie nicht besessen davon, dass Ihre erste Miniatur perfekt werden muss. Glauben Sie mir, selbst die erfahrensten Maler haben mit einem ersten Space Marine voller Kleckser angefangen. Das Einzige, was jetzt zählt, ist, dass Sie Ihre Pinsel und Farben zur Hand nehmen und der Figur, die Sie von der Vitrine aus anschaut, zum Leben erwecken.
Wenn Sie sich das Wesentliche merken —Grundierung, Basisfarbe, Shading und Highlighting—, haben Sie bereits 90% der Arbeit erledigt, damit Ihre Minis fantastisch aussehen. Den Rest erledigen Übung und Experimentieren.
Ich hoffe, diese Anleitung hat Ihnen den nötigen Anstoß gegeben, um loszulegen. Jetzt sind Sie dran! Schauen Sie im Shop vorbei und stöbern Sie durch die Einsteiger-Sets und weiteres Zubehör – ich freue mich schon darauf zu sehen, was Sie erschaffen werden.
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